weltbester Gugelhupf

1 Juli 2016

Eine Wiener Mehlspeise mit viel Tradition ist der Marmorgugelhupf (Napfkuchen mit Marmormuster).

Seit dem Beginn unserer Backkarriere vor vielen Jahren, haben wir schon wirklich viele Marmorkuchen gebacken und waren immer auf der Suche nach dem perfekten Mamor-Gugelhupf! Die Suche ist nun beendet, wir haben das für uns ultimative Marmorkuchen-Rezept gefunden. Dieser Mamor-Gugelhupf ist wirklich der allerallerallerbeste Marmorkuchen, den wir je gebacken haben. So soft und saftig, zergeht er förmlich auf der Zunge…

Wie ihr ja schon herausgefunden habt, recherchieren wir auch den öfteren wieso Mehlspeisen so heißen, wie sie heißen und woher sie eigentlich kommen. Nachdem wir längere Zeit in dieses Rezept investiert haben, möchten wir euch somit den geschichtlichen Aspekt nicht verheimlichen 🙂

In der Biedermeierzeit trat der Gugelhupf von Wien aus seinen Weg um die Welt an. Damals durfte die fein bezuckerte Süßspeise auf keinem bürgerlichen Jausentisch fehlen. Heute wird er gerne zu jeder Tageszeit zu Kaffee und Tee serviert. Schon Kaiser Franz Joseph liebte ihn als Frühstückskuchen. Das mittelhochdeutsche Wort „gugel“ bedeutet Kapuze und deutet auf die Form dieser Wiener Köstlichkeit mit der schönen Marmorierung hin.

 


  • 210g Staubzucker
  • 250g weiche Butter
  • 1Pkg Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 150g Sauerrahm
  • 1 Prise Salz
  • 300g Mehl (Universal)
  • 2 TL Backpulver
  • 200g Zartbitterschokolade

Vorbereitung

Backrohr auf 190°C (Unter-Oberhitze) vorheizen und die Gugelhupfform einfetten. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur vor der Verarbeitung haben, so kann ein optimales Ergebnis erzielt werden und der Gugelhupf wird flaumiger, als mit kühlen Lebensmitteln.

Zubereitung

Der Staubzucker wird mit der weichen Butter und dem Vanillezucker schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse relativ hell ist. Nach und nach werden nun die Eier beigemengt und die Masse wird weiter verrührt. Nun wird der Sauerrahm und die Prise Salz untergemengt.

Anschließend wird das Mehl und das Backpulver vermischt und unter die Masse gehoben. Die Hälfte dieses Teiges wird nun in eine zweite Schüssel gegeben.
Die Zartbitterschokolade wird geschmolzen (siehe Zuckerbäckerschule!) und unter eine der beiden Teige gemischt.
Zuerst wir der helle Teig in die Form eingefüllt, dann den dunklen Teig darauf geben und mit dem restlichen hellen Teig bedecken. Mit einer Gabel die beiden Teige kurvenförmig durchziehen, sodass eine schöne Marmorierung entsteht.

Anschließend wir der Kuchen bei 190° Unter-/Oberhitze (auf der 1. Einschubleiste von unten) ca. 50 Minzten gebacken (Stäbchentest beachten).
Danach soll der Mamor-Gugelhupf ruhen und auskühlen, eher er aus der Form gestürzt werden kann und nach Belieben mit Puderzucker bestäubt wird.

Tipp: lauwarm schmeckt der Mamor-Gugelhupf einfach nur himmlisch.

Prinzipiell hält sich der Kuchen einige Tage in einer Kuchenglocke, oder in einer Frischhaltefolie- wobei wir nicht denken, dass der Kuchen lange leben wird…  🙂 viel Spaß beim Nachbacken und genießen!

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2 Kommentare

  • Monja Lang sagt:

    Sg. Damen & Herren!
    Wenn die Backzeit – zumindest …Circa …angegeben wäre, es wäre perfekt.
    Danke LG ML

    • Zuckerstueck_Christina sagt:

      Liebe Monja, danke für deinen Hinweis! Die Backzeit habe ich soeben ergänzt- zuckersüße Grüße, dein Zuckerstück

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