Macarons – aller Anfang ist schwer

31 März 2015

Macarons- eine Sucht, aber auch eine Herausforderung….. Macarons sind kleine Köstlichkeiten aus Frankreich. Sie sind bunt, weich, cremig und unwiderstehlich; in einem Wort: verführerisch!

Sie sind himmlisch lecker, aber sehr sensibel. Wir wollen euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen- ja aller Anfang ist schwer, hier anscheinend besonders schwer- aber die guten Neuigkeiten wir haben es geschafft, also so gut wie! Einige Macarons sind auch “schön” geworden, weil schmecken tun sie ja immer. 🙂

Es ist aber wahr, dass die Macarons einfach sehr schwierig zu backen sind, dies gleich vorweg. Diese verführerischen Meisterwerke verlangen Arbeit, Geduld (!) und eine gute Backofen-Mensch Beziehung.

 


die Regeln des Macaron-Backens

  1. Backrohr kennenlernen
  2. mischen und mahlen der gemahlenen Mandeln mit dem Puderzucker zu feinem Mehl
  3. sieben des Mandel-Zucker-Mehls
  4. zum Einfärben Pulverfarben verwenden
  5. Eiweiß genau abwiegen
  6. Spritzbeutel zum Auftragen verwenden
  7. Zeit und Geduld

Vorbereitung-Tipps

Vorab sei gesagt, dass wir mittlerweile 3 Versuche gebraucht haben, um schöne Macarons zu backen. Nach langer Recherche im Internet und einem Backbuch wollen wir euch natürlich unsere erlangten Tipps nicht verheimlichen:

  1. Was ist Mandelmehl?
    Es handelt sich um gemahlene Mandeln ! Wir nennen es Mandelmehl, weil es sehr sehr fein sein sollte. Ihr könnt es fast in jedem Laden in der Backwaren Abteilung finden.
  2. Macarons für AnfängerWelchen Zuckersorte sollte man verwenden ? 
    Man braucht ein bisschen Zucker um das Eiweiß als Baiser zu schlagen. Dazu braucht ihr Puderzucker, das mit den gemahlenen Mandeln fein gemixt wird.
  3. Spritzbeutel ja oder nein?
    Eindeutig- Ja ! Man braucht unbedingt einen Spritzbeutel um schöne Macarons-Schalen zu formen. Mit einem Löffel könnt ihr nicht sauber arbeiten.
  4. Was ist besser: Backpapier oder Silikon-Matte ?
    Das hat uns wahres Kopfzerbrechen bereitet- prinzipiell sind wir Fans von Silikonbackformen bzw. Matten. Unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Macarons besser backen und sich besser lösen mit dem Backpapier. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die Macarons besser „atmen“ können und eine gleichmäßigere Form erhalten. Bei der Silikon-Matte ist es uns passiert, dass die Macarons kleben blieben, obwohl diese fertig gebacken waren.
  5. Muss ich unbedingt das Eiweiß wiegen ?
    Ja, weil auch wenn man die Eier Größe M nimmt, kann es sein, dass das Eiweiß zu klein ist- es sollten 36 g sein.

Zubereitung- Tipps

  1. Muss das Zucker-Mandel-Puder fein gemengt werden?
    Die Macarons haben eine schöne glatte Oberfläche. Um sie zu bekommen müssen die Zutaten sehr fein sein- fein wie Puderzucker. Und weil die gemahlenen Mandeln, die man kaufen kann nie regelmäßig fein sind, sollte man sie noch ein Mal sehr sehr fein mixen. Die gemahlenen Mandeln müssen immer mit dem Puderzucker zusammen gemixt werden, sonst entsteht eine Mandelpaste.
  2. Muss ich wirklich das Zucker-Mandel-Puder durch ein Sieb passieren ?
    Es ist sogar eine sehr wichtige Etappe, weil es immer noch kleine gröbere Stücken geben kann. Dann einfach diese noch einmal durch den Mixer zerkleinern.
  3. Müssen die Macarons ruhen bevor man sie bäckt?
    Ja. Während dieser Ruhezeit kann sich eine leichte Kruste auf der Oberfläche des Macarons bilden. Es sollte aber nicht zu lange werden, sonst wird die Kruste zu dick- und nicht zu kurz, sonst hätte sich keine Kruste bilden können.
    Nach unserer Erfahrung ist eine Ruhezeit von 20- max. 25 Minuten ideal.
  4. Gibt es einen Tipp um den Macarons eine schöne runde Form zu geben?
    Ihr könnt eine Münze benutzten um damit die kleinen Kreise auf dem Backpapier zu zeichnen.Macarons für Anfänger
  5. Wie lange sollte ich sie backen und wie heiß?
    Das Backrohr muss unbedingt auf 150°C vorgeheizt sein, um dann die Macarons für 20 Minuten bei Unter- Oberhitze zu backen.
  6. Warum bekommen meine Macarons Risse?
    Dafür gibt es einige Gründe :

    • weil die Macarons zu viel Hitze bekommen haben. Versucht es mit etwas weniger Hitze und dafür ein bisschen länger.
    • weil die Macarons nicht lange genug geruht haben und sich die Kruste nicht komplett gebildet hat.
    • weil noch zu viel Luft in dem Teig enthalten ist. Ihr habt nicht ordentlich oder lange genug den Teig bearbeitet.
  7. Warum bleiben meine Macarons an dem Backpapier kleben?
    Weil sie nicht durch gebacken sind oder weil sie nicht abgekühlt sind. Wenn man sie aus dem Backofen heraus nimmt, sind sie noch leicht klebrig, aber nach 5 Minuten Abkühlung sind sie perfekt und lösen sich von alleine, ohne zu kleben.

Macarons für AnfängerMacarons für Anfänger

 

 

 

 

 

 

 

Wie ihr seht, haben wir auch einige Zeit experimentieren müssen, um mit unserem Ergebnis zufrieden zu sein. Wie unser Beitrag schon heißt- aller Anfang ist schwer, aber mit diesen Tipps & Tricks gelingen die delikaten verführerischen Macarons auch daheim. Natürlich wollen wir euch die Bilder von unseren ersten gelungenen Köstlichkeiten nicht vorenthalten 🙂

Hier findet ihr unsere ersten beiden Rezepte für unwiderstehliche Macarons:

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