bewusste Naschkatzen

25 Januar 2015

Als Naschkatze ist es oft schwer einer süßen Versuchung zu widerstehen. Wir kennen das alle, eine liebe Arbeitskollegin nimmt einen Kuchen mit, bei Familientreffen gibt es eine Torte, oder in einem stressigen Moment hat man das Verlangen nach einem Schokoriegel.
Nicht alle haben einen tollen Stoffwechsel, oder betreiben regelmäßig Sport – da schlägt sich schon mal das eine oder andere Kilo an der Hüfte nieder.
Wir haben uns also mit dem Thema „gesund naschen“, oder besser gesagt  dem „bewussten Naschen“ auseinander gesetzt.

Wie kann man sein Gewicht reduzieren, oder halten und das ohne auf Süßes zu verzichten?
Zu erst muss erwähnt werden, dass in diesem Artikel keine Abnehmtricks oder Diättipps etc. verraten werden, da wir keine Ernährungswissenschaftler sind.
Aber es gibt Möglichkeiten trotzdem zu naschen, ohne anschließend ein schlechtes Gewissen zu haben. Wie überall im Leben gilt auch hier, alles mit Maß und Ziel!
Prinzipiell ist es bei Diäten, oder einer Ernährungsumstellung ratsam so weit wie möglich auf Süßes zu verzichten.

Mohn-Topfen- Himbeer Auflauf

Dennoch kennt jeder von uns die Süßgelüste, das Verlangen, dass man unbedingt und jetzt sofort etwas Süßes braucht. Genau für diese Fälle findet ihr im Folgenden eine Zusammenstellung an Low-Carb Rezeptvorschlägen für Desserts:

 

Aber zuerst, was ist überhaupt „low carb“?
Low Carb (englisch: kohlenhydratarme Ernährung) ist eine langfristige Ernährungsumstellung, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr Anhänger gefunden hat. Low Carb bewusste Ernährung bedeutet, dass man nur sehr wenig Kohlenhydrate (englisch: carbs) oder auf eine kontrollierte Weise zu sich nimmt. Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energieträger für unseren Körper. Sie bestehen aus den Zuckermolekülen Einfachzucker (wie zum Beispiel in Frucht- oder Traubenzucker), Zweifachzucker (z.B. in Rohrzucker, Kristall- oder Haushaltszucker, Rübenzucker sowie Milch- und Malzzucker) und Mehrfachzucker (Ballaststoffe und Stärke aus Mais, Getreide oder Kartoffeln).

Natürlich spielt Süßes bei einer Low-Carb-Ernährung eine untergeordnete Rolle und sollte, wenn möglich, zur Ausnahme gehören. Wir haben uns damit beschäftigt, welche low carb Desserts ihr zubereiten könnt, ohne besonders viel dafür auszugeben, oder euch Produkte kaufen zu müssen, die ihr eventuell danach nicht mehr verwendet. Des weiteren haben wir bei den Rezepten bewusst auf Stevia-Produkte verzichtet, da wir vom Geschmack nicht überzeugt sind.

Schokokuchen lowcarb

Low-Carb-Powerfood:
Es gibt tatsächlich Lebensmittel, die einen geringen Kohlenhydratanteil haben und sich dazu sogar noch positiv auf unsere Gesundheit auswirken, beispielsweise aufgrund der hohen Menge an Antioxidantien. Gewürze wie Zimt, Anis, Ingwer oder Koriander regen den Stoffwechsel an und wirken sich positiv auf die Fettverbrennung aus. Prinzipiell ist bei unseren Desserts darauf geachtet worden, dass die Nachspeisen einen hohen natürlichen (!) Proteinanteil (Topfen, Joghurt, Chia-Samen)  haben.

  • Zimt: das perfekte Gewürz, mit dem ein Low Carb Dessert abgerundet werden kann. Warum? Weil allein ein Teelöffel Zimt hohe Anteile an Kalzium, Eisen sowie Vitamin C, K und Mangan enthält.
  • Vanille: die Bourbonvanille gehört wohl zu den bekanntesten Vanillesorten. Vanille beruhigt und – Achtung! – bremst Heißhunger auf Süßes. Bei den nächsten Süßgelüsten also lieber eine Minute inne halten und an Vanille schnuppern.
  • Walnüsse: enthalten einen hohen Eiweiß Anteil. Die in der Walnuss enthaltenen Omega-3-Fette wirken sich positiv auf die Gefäße und das Herz aus.
  •  Goji-Beeren: (auch Bocksdornfrucht, Wolfsbeere oder Glücksbeere genannt) die kleinen roten Beeren sind wahre Wunderfrüchte und vereinen lebenswichtige Nähr- und Vitalstoffe mit jeder Menge Pflanzenstoffe.
  • Chia-Samen: enthalten einen sehr hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Proteinen und Vitaminen. In Kombination mit Wasser werden Chia-Samen – ähnlich wie Leinsamen – zu einer milchartigen Masse, die sich bis auf das zehnfache vergrößern und daher sehr verdauungsfördernd und sättigendsind. Chia-Samen liefern doppelt so viel Protein wie herkömmliche Samen. Chia-Samen enthalten in etwa den fünffachen Kalziumgehalt von Milch, der Eisenanteil ist dreimal so hoch wie der von Spinat. Last but not least: Chia-Samen verlangsamen die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker. So wird die in der Nahrung enthaltene Energie nur langsam im Körper freigesetzt.

folgende Nachspeisen haben wir für unsere bewussten Naschkatzen gezaubert:

Guten Appetit und viel Spaß beim Backen!

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